Unter der Fahne des Kreuzes
Festschrift der ev. luth. Missions Gesellschaft"
P. Bracker,1926
Auszüge Erik Speck : "Es ist Material über Zeit 1914 - 1926. Abbruch der Mission. Zerfall der Missionsstationen. Übernahme durch Amerikaner. Wiederkehr 1921 von dänischen Nordschleswigern. Wiederaufnahme 1926.
Einzug ins Jeyporeland. Toft und Andersen. "Der Anblick, der sich den beiden Missionaren, die unsre Arbeit in ihrem ganzen Flor gekannt hatten, auf den Stationen bot, war ein herzzerreißender. Schon in Salur hatten sie das große, von Bothmann und Pohl so mühsam errichtete Missionshaus in Trümmern gesehen, und in der Stadt hatte das Kirchlein, dem Götzentempel gegenüber, sie fast wie eine Ruine angestarrt, nur das Gemäuer stand, das Dach fehlte. In Koraput begegneten ihnen fast noch trostlosere Zustände. Der schöne, allerdings zu leicht gebaute Turm der Kirche war eingestürzt, und das Haus Timmckes, das früher in einem wohlgepflegten Garten gelegen hatte, war, jetzt von einem urwaldähnlichen Gestrüpp umgeben, in einer bedenklichen Verfassung. Das große Haus, das Reimers gebaut hatte, lag in Trümmern. Nur das von Weber kurz vor dem Kriege errichtete Wohnhaus war verhältnismäßig gut erhalten. Als Toft nach Nowrangapur kam mußte er feststellen, daß nur eine der beiden Wohnhäuser zu retten sei, und daß die Kirche ganz dringend einer Reparatur bedürfe. Die beiden Missionare sahen aber auch bald, weil sie die Gemeinde in ihrem früheren Zustand gekannt hatten, daß ein innerer Zerfall eingesetzt habe; ..." Bracker S. 130
(e.s.)