Laxmipur Water Plan
Spendenhilfe Wasser für Laxmipur
Danjabad! Vielen Dank! Erik und Theo S.
von Erik Speck, Kiel, den 18.12.2011
Liebe Freunde!
Zu Advent und zu Weihnachten grüße ich Euch ganz von Herzen und möchte Euch
meine Spendenhilfeaktion für Indien „Wasser für Laxmipur“ senden.
Ich habe meine zweite Heimat in Indien im letzten Winter besucht. In meinem
Heimatdorf Laxmipur in Orissa unterstütze ich den geplanten Bau einer ersten
Wasserversorgung auf der alten Missionsstation meiner Eltern für 150 indische
Menschen auf dem heutigen Gemeindegrundstück der dortigen indischen Adivasi
Kirche.
Die Bewohner und alle Besucher im Kirchenzentrum Laxmipur erhalten das tägliche
Wasser von einer 300 m weit entfernten indischen öffentlichen Handpumpe. Der 100
Jahre alte Brunnen ist vernachlässigt, seine Aufbauten eingestürzt und wird
heute nicht mehr benutzt. So wird weiterhin wie immer schon das Wasser
eimerweise von den indischen Frauen oder vom Wassermann für alle Häuser des
Laxmipurer Churchcompounds in alle Küchen heran geholt.
Auf einem Hügel an dem kleinen Ort Laxmipur liegt der große grüne bewaldete
churchcompound mit 10 Häusern: das Boarding, das Internat, in dem 80 indische
Schulkinder wohnen, das Pastorshaus, Propstresidenz und Lehrerhäuser, die
ehemalige dispensary oder Krankenstation und „unser“ großes altes
missionbungalow, das heute genannte churchbangalo, in dem im vergangenen Jahr
the „ACS JELC Women´s Resources Centre Laxmipur“, ein Zentrum für Sozialarbeit
für Adivasi Frauen, gegründet wurde. In einem weiteren Haus wohnt der Kuwi
translator, der indische Kuwi-Sprachler, der seit 30 Jahren für die Kirche die
Übersetzungen und die Sprach- und Schrift-Forschung der Adivasi Stammessprache
Kuwi arbeitet. Und in „unserem“ alten Garten vor dem Bangalo steht seit 10
Jahren eine rosarote indische Kirche, nachdem die alte Steinkapelle „meines
Vaters“ von 1960 oben auf dem Hügel hinterm Haus für die heutige Großgemeinde
Laxmipur zu klein geworden war.
Als ich mit meiner Schwester Karen und meiner Tochter Ronja, die im einjährigen
Freiwilligen Sozialen-Jahr in Bangalore war, im November nach Laxmipur kam,
wurden wir von Balakbati Kulesika, unsere indische Bekannte aus vormaligen
Indienreisen, in „unserem“ alten Missionbungalow im Guesthouse des neuen Women´s
Resources Centre als erste Übernachtungsgäste aufgenommen.
Balakbati Kulesika leitet das Women´s Resources Centre und nannte mir ihre Not
mit der beschwerlichen Wasserversorgung, „the struggle of water supply“ und
plante eine Wasserpumpe und eine Wasserleitung einzurichten. Daraus erwuchs in
diesem Jahr meine Mitarbeit für den „Laxmipur water plan“, für den ich und mein
Bruder Theo hier jetzt für Indien mitarbeiten.
Es sind nun eine „tube well“, eine neue Brunnenrohrbohrung, eine Wasserpumpe,
500 m Wasserleitungen und ein Wassertank als auch die Renovierung des alten
Brunnens geplant. Im November hat „unser“ Engineer von der indischen
Entwicklungs-NGO „WIDA“ vor Ort in Laxmipur eine Wasserader gefunden und eine
Bauplanung mit einem Kostenvoranschlag über etliche 1 000 Rupien erstellt.
Wir haben hier in Germany eine Spendenhilfe „Wasser für Laxmipur“ begonnen und
wir haben ein Spendenkonto des NMZ (das Nordelbische Missionszentrum der
Landeskirche in Hamburg) unter dem Stichwort „Wasser für Laxmipur“ eingerichtet
bekommen.
Ich habe eine Spendenhilfe und ein Informationsblatt über Laxmipur hier
verschickt und bitte Euch zu herzlicher Rückmeldung und Anteilnahme an dem
„Laxmipur water plan“.
Euer Erik Speck
(google earth: "lakshmipur
orissa", nicht wie richtig : laxmipur)
(maps.google)
(e.s.)