Laxmipur Water Plan


Spendenhilfe Wasser für Laxmipur

In der indischen Gemeinde in Laxmipur in Orissa gibt es bis heute kein fließendes Wasser. Das tägliche Wasser für 150 Bewohner wird von einer öffentlichen Handpumpe auf dem Kopf 300 m weit heran getragen. Eine Wasserleitung wird dringend benötigt für Schlafhäuser und Küche des Schülerinternats, für die Kirche, Lehrer- und Pastorenhäuser, für das Zentrum für Frauen Sozialarbeit im alten Missionarshaus.
Laxmipur Water Plan
Die Kirchengemeinde Laxmipur plant eine Wasserversorgung für 10 Häuser im Laxmipur Churchcompound, mit Rohrbrunnen, Wasserpumpe, Wassertank und Wasserleitungen als auch eine Renovierung des alten Ziehbrunnens. Die geschätzten Baukosten werden einige Tausend Euro betragen.
Wir bitten Sie, mit Ihrer Spende  Laxmipur zu unterstützen!


Danjabad! Vielen Dank!  Erik und Theo S.


Geldspenden bitte auf das Spendenkonto des NMZ, Stichwort "Wasser für Laxmipur", 1560 w, Kontonr. 27375, BLZ 210 602 37 EDG Bank

von Erik Speck, Kiel, den 18.12.2011

Liebe Freunde!

Zu Advent und zu Weihnachten grüße ich Euch ganz von Herzen und möchte Euch meine Spendenhilfeaktion für Indien „Wasser für Laxmipur“ senden.
Ich habe meine zweite Heimat in Indien im letzten Winter besucht. In meinem Heimatdorf Laxmipur in Orissa unterstütze ich den geplanten Bau einer ersten Wasserversorgung auf der alten Missionsstation meiner Eltern für 150 indische Menschen auf dem heutigen Gemeindegrundstück der dortigen indischen Adivasi Kirche.
Die Bewohner und alle Besucher im Kirchenzentrum Laxmipur erhalten das tägliche Wasser von einer 300 m weit entfernten indischen öffentlichen Handpumpe. Der 100 Jahre alte Brunnen ist vernachlässigt, seine Aufbauten eingestürzt und wird heute nicht mehr benutzt. So wird weiterhin wie immer schon das Wasser eimerweise von den indischen Frauen oder vom Wassermann für alle Häuser des Laxmipurer Churchcompounds in alle Küchen heran geholt.
Auf einem Hügel an dem kleinen Ort Laxmipur liegt der große grüne bewaldete churchcompound mit 10 Häusern: das Boarding, das Internat, in dem 80 indische Schulkinder wohnen, das Pastorshaus, Propstresidenz und Lehrerhäuser, die ehemalige dispensary oder Krankenstation und „unser“ großes altes missionbungalow, das heute genannte churchbangalo, in dem im vergangenen Jahr the „ACS JELC Women´s Resources Centre Laxmipur“, ein Zentrum für Sozialarbeit für Adivasi Frauen, gegründet wurde. In einem weiteren Haus wohnt der Kuwi translator, der indische Kuwi-Sprachler, der seit 30 Jahren für die Kirche die Übersetzungen und die Sprach- und Schrift-Forschung der Adivasi Stammessprache Kuwi arbeitet. Und in „unserem“ alten Garten vor dem Bangalo steht seit 10 Jahren eine rosarote indische Kirche, nachdem die alte Steinkapelle „meines Vaters“ von 1960 oben auf dem Hügel hinterm Haus für die heutige Großgemeinde Laxmipur zu klein geworden war.
Als ich mit meiner Schwester Karen und meiner Tochter Ronja, die im einjährigen Freiwilligen Sozialen-Jahr in Bangalore war, im November nach Laxmipur kam, wurden wir von Balakbati Kulesika, unsere indische Bekannte aus vormaligen Indienreisen, in „unserem“ alten Missionbungalow im Guesthouse des neuen Women´s Resources Centre als erste Übernachtungsgäste aufgenommen.
Balakbati Kulesika leitet das Women´s Resources Centre und nannte mir ihre Not mit der beschwerlichen Wasserversorgung, „the struggle of water supply“ und plante eine Wasserpumpe und eine Wasserleitung einzurichten. Daraus erwuchs in diesem Jahr meine Mitarbeit für den „Laxmipur water plan“, für den ich und mein Bruder Theo hier jetzt für Indien mitarbeiten.
Es sind nun eine „tube well“, eine neue Brunnenrohrbohrung, eine Wasserpumpe, 500 m Wasserleitungen und ein Wassertank als auch die Renovierung des alten Brunnens geplant. Im November hat „unser“ Engineer von der indischen Entwicklungs-NGO „WIDA“ vor Ort in Laxmipur eine Wasserader gefunden und eine Bauplanung mit einem Kostenvoranschlag über etliche 1 000 Rupien erstellt.
Wir haben hier in Germany eine Spendenhilfe „Wasser für Laxmipur“ begonnen und wir haben ein Spendenkonto des NMZ (das Nordelbische Missionszentrum der Landeskirche in Hamburg) unter dem Stichwort „Wasser für Laxmipur“ eingerichtet bekommen.
Ich habe eine Spendenhilfe und ein Informationsblatt über Laxmipur hier verschickt und bitte Euch zu herzlicher Rückmeldung und Anteilnahme an dem „Laxmipur water plan“.

Euer Erik Speck


  (google earth: "lakshmipur orissa", nicht wie richtig : laxmipur) (maps.google)


(e.s.)


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