Kleiner Kreuzer Emden

Der deutsche erfolgreiche Kreuzerkrieg u.a. im indischen Ozean ändert die Einstellung der Engländer den deutschen Missionaren gegenüber grundlegend. Waren sie bisher noch freundlich behandelt worden, wurden sie nun als verabscheuungswürdige Feinde betrachtet, auf den Stationen festgehalten, danach interniert. In der Nacht zum 22. September 1914 greift der deutsche "kleine" Kreuzer "Emden" die Öllager von Madras, der grössten Hafenstadt an Indiens Ostküste, an. 125 Granaten innerhalb 10 Minuten vernichten 350 Tausend brit. Gallon wichtigen Treibstoffs für die engl. Schiffahrt. In der folgenden Zeit bringt u.a. die "Emden" ausserdem mehrere Handelsschiffe auf. Die sowieso schon seit langem vorhandene starke engl. Antipathie gegenüber dem Heranwachsen der deutschen Handels- und Kriegsflotte (Britannia rules the wave) steigert sich nun zum Hass; die Zeitungen helfen dabei, was wiederum die Missionare, die die Zeitungen lesen in Entsetzen gegenüber ihren früheren englischen Freunden versetzt. Aus Freunden werden Feinde, und die armen Inder wissen nicht wem sie "zujubeln" sollen. Auf der einen Seite erhoffen manche tatsächlich einen deutschen Sieg (um manchen Engländer loszuwerden) - aber, was ist "wenn nicht"...Auch Missionare sind voll überzeugt vom "Sieg" und geben das laut und offen bekannt, auf "feindlichem" Territorium ! Die Emden wurde 2 Monate später von einem australiensischen Kreuzer kampunfähig geschossen als sie dabei war eine australische Funkstation auf den Kokosinseln zu zerstören. Gleichartige Ûeberfälle waren aber auch von den Engländern schon in den Afrika-Kolonien durchgeführt worden, da die Funkensender in Deutschland (Nauen bei Berlin) jederzeit Kontakt mit den Kolomnien und Kriegsschiffen hatten.

wikipedia - SMS_Emden

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(e.a.)


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