Gebäude

Breklum Kirche
kirche-breklum.de (".. der Taufstein besteht aus gotländischem Sandstein und stammt ..")
Olaf von Norwegen ("Turmvorhalle: Hier finden wir eine Figur des Heiligen Olaf aus der ersten Hälfte des 15. Jh. ...")  (e.a.)
Jeypore/Jeypur Kirche. Erbaut von Hinrich Speck 1908-1911.

"Die Kirche auf dem Foto ist "zugewachsen", die Stadt Jeypur ist 100 Jahre herangewachsen. Auf dem damals großflächigen Kirchen-Compound sind weitere Häuser dazu gekommen, die die Entwicklung der Mission zur Jeypore Evangelical Lutheran Church, JELC, mit sich brachte.

Hier in dieser Ansicht (aus der Stadt Richtung Norden) führt heute durch das große Feld die Hauptstraße (Main Road) durch Jeypur. Links neben der Kirche liegen heute Nebengebäude der Jeypore Church Gemeinde, Teachers Unterkünfte, Druckerei, etc. Von dem Kirchturm, von der Kirchentür, führt jetzt die weißgemauerte Einfahrt zur Church Maingate mit Torbogen und Grundstücksmauer. Rechts neben dem ersten Missionbungalow im Hintergrund liegen das zweite alte Missionsbungalow und die weiteren Neubauten der Missionoffices und Headquarters. Davor rechts auf der alten "Wiese" ist heute noch der alte Sportplatz, an den sich dann eine weiter Zufahrtsstraße anschliesst mit Bauten der alten Jeypore  Mission High School und der neuen Jeypore Evangelical Lutheran Church High School. - (Die Hindu-Unruhen im August 2008 begannen hier in der JELC High School hier auf diesem Church Compound)."
"Jeypur Kirche hat das (Leucht)schild "Thy Kingdom Come" (Dein Reich komme). Die zwei Kirchen unterscheiden sich auch .. in den Fotos so: Koraput Kirche hat einen frontal auf den Kircheingang zu laufenden Weg. Jeypur Kirche hat eine mit weißen Mauern gefaßte, links von der Seite auf die Kirche zu laufende Straße"  (e.s.) -  Dieses Bild der Kirche hing bei HS und LS bis an ihr Lebensende an der Wand; auch im Altersheim Timm in Osterstedt. (e.a.)

Beschreibung der letzten Bauphase des Kirchbaus Jeypore (Jeypore Church) von Hinrich Speck.  (e.a.)

Die "Schweinerupie" von 1911. Sicher ein Thema bei der Lohnausbezahlung bei Fertigstellung der Kirche. ".. The 1911 accession to the throne of the King-Emperor George V led to the famous "pig rupee". On the coin the King appeared wearing the chain of the Order of the Indian Elephant. Through poor engraving the elephant looked very much like a pig. The Muslim population was incensed and the image had to be quickly redesigned." ..
  Jeypur. Kleines Missionshaus (in Arbeit, Kommentare willkommen)
 "ich glaube, wir sind mit dem Turmhaus Jeypur Bungalow andauernd FALSCH. Jeypur-Missionshäuser hatten nie diesen Turm. Ob das Foto fälschlich "Jeypore" mit Schwerdtfeger auf einer ganz anderen Missionsstation war (Missionshaus mit Turm, z.B. Salur oder Waltair. Dort hatte man diese fantastisch großen Häuser gebaut.) ?
 
Suche kleines Missionshaus Jeypur: Hier im Link 1912 in der Page ist nämlich zu sehen:
1. "unsere HS"-Jeypurkirche im Vordergrund. (An der Grundstücksmauer verläuft heute die Verkehrsstraße der Stadt Jeypur.)
2. Links dahinter und daneben in Bäumen versteckt das kleinere "linke" alte Missionshaus: auch ohne Turm. Mit nur sechs Veranda-Öffnungen zwischen sieben Säulen.
3. Rechts daneben gut sichtbar das größere "rechte" damals zweite Missionshaus, auch ohne Turm. Mit 9 Veranda-zwischenräumen bei 10 Säulen das größere Haus. (Dieses schickte ich gestern als Siems Geburtshaus. Es hatte dann nie diesen Turm.)
4. Hinter der Kirche liegen ja noch verdeckt Bauten. (Wahrscheinllch damals erste "Kosthaus" Küche etc.)
 
Selbst in welchem der beiden Jeypur-Bungalows  unsere Großeltern Marie u. STSpeck zeitweilig gewohnt haben, weiß ich nicht.  Wir wissen nicht in welchem HS und LS gewohnt haben. (Bracker Reisebericht: Neben seinem Kirchenbau und links neben dem Missionshaus wohnte H.S., will ich mich erinnern. (e.a.)
Ich NENNE heute das linke Missionshaus als das erstgebaute, das kleine Missionshaus. Dort auf der Treppe fanden auch die Hochzeitsbilder HS 1912 statt. (1912ca-jeypurkirche-b_small.jpg)  (e.s.)
Koraput Kirche. 1975.  ... zum Verwechseln ähnlich der Jeypore Kirche ... aber kleiner. (e.s.)
Nowrangapur. 1964. (e.s.)
  Othmarschen Missionshaus
Salur Kirche. (e.s.)
beschlagnahmtweb1 2009. 7. Dez.     Brand im Christian Jensen Kolleg Breklum
nordelbien.de/nachrichten/presse    "Bestürzung in der Nordelbischen Kirche  -  Breklum (frb). Die Nachricht vom Brand im Christian Jensen Kolleg in Breklum (Nordfriesland) in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag (5./6. Dezember) hat sowohl in der Region als auch in der ganzen Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (NEK) große Bestürzung ausgelöst.   -   Das historische Missionshaus, in dem der Verwaltungstrakt und die Büros der Mitarbeitenden des Christian Jensen Kollegs (CJK), des Evangelischen Regionalzentrums Westküste (ERW) und des Nordelbischen Missionszentrums (NMZ) untergebracht waren, ist durch den Brand zerstört worden. Ebenso ist der Verlust der teils historischen Sammlungen der Bücherei zu beklagen. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei vermutet Brandstiftung. Offenbar hatten sich vor Ausbruch des Feuers Einbrecher Zugang zu dem Gebäude verschafft.    .............................    Der Bischofsbevollmächtigte im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, machte sich bereits am Sonntagmittag vor Ort ein Bild von dem Ausmaß der Zerstörungen. Er sagte: „Wir sind schockiert und traurig. Menschen kamen zwar glücklicherweise nicht zu Schaden. Doch mit dem Missionshaus verlieren wir ein unersetzliches Stück kirchlicher und nordfriesischer Tradition.“ Er verwies darauf, dass viele Menschen sowohl in der Region als auch weltweit in den Partnerkirchen der Nordelbischen Kirche eng mit dem Missionshaus verbunden seien. Die Zerstörung des Gebäudes ändere jedoch nichts an dem Auftrag der Einrichtung.    -   Magaard sagte weiter: „Mein besonderer Dank gilt den Helfern vor Ort, insbesondere den Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen für ihr beherztes Eingreifen, durch das ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindert wurde.“ Ebenso dankte er den Mitarbeitenden, die in der Nacht und am nächsten Tag vor Ort halfen. Der Bischofsbevollmächtigte bat angesichts der Zerstörung um besondere Unterstützung für die Menschen und die Arbeit der Einrichtung und kündigte an: „Das Werk von Christian Jensen und die erfolgreiche Arbeit des Kollegs werden wir mit Gottvertrauen, mit der Kraft und der Gemeinschaft, die der Heilige Geist schenkt, fortsetzen.“ Am kommenden Sonnabend (12. Dezember) lädt Gothart Magaard um 14.00 Uhr zu einem Gottesdienst in die Breklumer Kirche ein. Er erklärte: „Dort wollen wir gemeinsam das Geschehene bedenken, es vor Gott bringen und uns gemeinsam neu auf den Weg machen.“   -   Das durch den Brand zerstörte ehemalige Bauernhaus wurde im Jahr 1876 vom damaligen Breklumer Hauptpastor Christian Jensen gekauft und von diesem Zeitpunkt an als Missionshaus genutzt. Mit den Jahren entstanden auf den Gelände eine Druckerei als Zentrum christlicher Publizistik, ein christliches Gymnasium im Norden (Martineum), ein Sanatorium (heute psychiatrische Fachklinik) und eine Missionsgesellschaft für Schleswig Holstein, die „Breklumer Mission“. Ab 1881 wurden von Breklum aus Missionare nach Indien, später auch in Länder wie China, Tansania, Papua-Neuguinea sowie Mittelamerika entsandt. Die Missionsarbeit der Breklumer Missionare war von Anfang an mit einem hohen Maß an sozialer Verantwortung verbunden. So waren die Missionare wegweisend an der Errichtung von Schulen, Kranken- und Waisenhäusern in den von ihnen besuchten Ländern beteiligt.    -   Breklum war zudem ein wichtiger Ort des Widerstands der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus. So blieb es auch nach dem 2. Weltkrieg ein Zentrum kirchlicher Bildungsarbeit und Ausbildung (Predigerseminar, Katechetisches Seminar).    -   Das heutige Christian Jensen Kolleg, nun von kirchlichen und kommunalen Trägern gemeinsam verantwortet, wurde 2001 gegründet. Mit ihm ist ein ökumenisches Begegnungs- und Tagungszentrum entstanden, das nicht nur der Nordelbischen Kirche zur Verfügung steht, sondern auch für Gruppen und Veranstaltungen aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Raum Schleswig-Holsteins."  (nordelbien.de)

(wordpress)

Breklum: Es war Brandstiftung

  "Breklum – Nach dem verheerenden Brand im Missionshaus des Christian-Jensen-Kollegs in der Nacht zu Sonntag arbeitet jetzt die Kripo auf Hochtouren. Was zunächst nur eine Vermutung war, hat sich im Laufe der Ermittlungen bestätigt: Einbrecher haben sich am Sonnabend zwischen 19.30 Uhr und 21.45 Uhr Zugang zum Gebäude verschafft und an mehreren Stellen Feuer gelegt.

Während anfangs noch angenommen wurde, es habe sich lediglich um zwei Brandherde gehandelt, wurde nunmehr deutlich, dass an vier Stellen gezündelt wurde: In den beiden Büros auf der Rückseite des Gebäudes, im Dachgeschosss und im Tresorraum der kleinen Bücherstube auf der Westseite. Kriminalhauptkommissar Uwe Meyer war mit seinem Team gestern den ganzen Tag vor Ort, sicherte Spuren und versuchte, die Brandursache festzustellen. „Es sind keine Brandbeschleuniger verwendet worden“, sagte er auf Nachfrage. Die Täten hätten offenbar Papier, vielleicht auch Gardinen oder anderes brennbares Material aufgeschichtet und damit gezündelt. „Die sind nicht mit dem Ziel da rein gegangen, die Hütte abzufackeln“, stellte Meyer fest. Die Ermittlungen dauern noch an.

„Der Schaden liegt in Millionenhöhe“, sagte Friedemann Magaard, Geschäftsführer des Christian-Jensen-Kollegs besorgt. Die theologische Bibliothek des Predigerseminars, die sich im Dachgeschoss befand, ist komplett vernichtet worden. Das Archiv ist durch Löschwasser beschädigt, Mitarbeiter sichteten gestern die wertvollen Bestände aus den Nachlässen früherer Missionare. „Ich hatte eine Bibel von 1582 in der Hand“, sagte Magaard kopfschüttelnd. Aber er ist zuversichtlich, dass mit dem modernen Verfahren des Schockgefrierens vieles zu retten sein wird. Aber das alles kostet viel Geld und viel Zeit.

Der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard, hatte sich bereits am Sonntagmittag vor Ort ein Bild von dem Ausmaß der Zerstörungen gemacht. Er sagte: „Wir sind schockiert und traurig. Menschen kamen aber glücklicherweise nicht zu Schaden.“ Für Sonnabend (12.) kündigt er ab 14 Uhr einen Gottesdienst in der Breklumer Kirche an.

Für die Mitarbeiter des Nordelbischen Missionszentrums (NMZ) und des Evangelischen Regionalzentrums Westküste (ERW) begann gestern morgen die Neuorientierung. Elf Arbeitsplätze sind zerstört – gemeinsam besichtigte man ein zurzeit leer stehendes Gebäude in der Kirchenstraße 12. Dort werden dann provisorisch die Büros eingerichtet. „Wir sind aber voll arbeitsfähig“, betonte Friedemann Magaard. Das Gästehaus und die Küche seien nicht betroffen, der Betrieb der kirchlichen Bildungseinrichtung könne uneingeschränkt fortgesetzt werden. Inzwischen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. „Wir brauchen jetzt jede Unterstützung“, so Magaard.

Spendenkonto des Christian-Jensen-Kollegs: 1398004 bei der EDG Kiel, BLZ 21060237, Verwendungszweck: Wiederaufbau

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Info: Das durch den Brand zerstörte ehemalige Bauernhaus wurde im Jahr 1876 vom damaligen Breklumer Hauptpastor Christian Jensen gekauft und von diesem Zeitpunkt an als Missionshaus genutzt. Mit den Jahren entstanden auf den Gelände eine Druckerei als Zentrum christlicher Publizistik, ein christliches Gymnasium im Norden (Martineum), ein Sanatorium (heute psychiatrische Fachklinik) und eine Missionsgesellschaft für Schleswig Holstein, die „Breklumer Mission“. Ab 1881 wurden von Breklum aus Missionare nach Indien, später auch in Länder wie China, Tansania, Papua-Neuguinea sowie Mittelamerika entsandt. Die Missionsarbeit der Breklumer Missionare war von Anfang an mit einem hohen Maß an sozialer Verantwortung verbunden. So waren die Missionare wegweisend an der Errichtung von Schulen, Kranken- und Waisenhäusern in den von ihnen besuchten Ländern beteiligt.
Breklum war zudem ein wichtiger Ort des Widerstands der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus. So blieb es auch nach dem 2. Weltkrieg ein Zentrum kirchlicher Bildungsarbeit und Ausbildung (Predigerseminar, Katechetisches Seminar)."

Orte, Karten

Hinrich Speck: "Meine grosse Reise durch Indien(Viele grosse Bilder noch nicht eingescannt)


(e.a/e.s.)


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