Lebensbeschreibungungen
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Früher Lebenslauf von Hinrich Speck (in seinen eigenen Worten; geschrieben (wann?) für seine Kinder) |
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Lebensbeschreibung Johann Hinrich Speck geschrieben von seiner Frau Luise Speck
1956
in Vorbereitung zu seinem
"Achtzigsten" .
(e.a.) Lebenslauf von Johan Hinrich Speck geschrieben von seiner Tochter Marie Luise Arlt, geb. Speck in den 1970ern.
Am 14.03.1877 wurde Johann Hinrich Speck in Sarzbüttel als Sohn des Hofbesitzers Reimer Jakob Speck und seiner Ehefrau Anna Christine geb. Dallmeyer geboren. Er stammt aus einem gläubigen Elternhaus, das schon früh Verbindung zur Mission hatte. Nach dem frühen' Tode des Vaters 1889 unterstützte er mit seinen Brüdern als Zweitältester die Mutter in der Landwirtschaft. 1899 fand er während seines Soldatendienstes in Berlin zum CVJM und zum persönlichen Glauben an seinen Herrn und Heiland Jesus Christus. In ihm erwachte der Wunsch, Missionar zu werden und er war froh, im Missionsseminar in Breklum 1900 aufgenommen zu werden. Besonders stark geprägt wurde er durch den Unterricht von Pastor Bracker und die Dogmatik von Prof. Rohnert. Nach dem Examen im Frühjahr 1906 war er ½ Jahr in London. Ende Oktober 1906 erfolgte die Ordination durch D. Kaftan in Sonderburg und die Abordnung in Breklum, kurz darauf die Abreise nach Indien mit Frau Hübner. Stationiert wurde er in Jeypore. Nach dem Sprachstudium 1907/08 widmete er sich von 1909/11 mit großer Liebe und Freude dem Bau der Kirche in Jeypore und war mit gleicher Freude als Missionar tätig. Nach der Einweihung der Kirche 1911 begleitete er Pastor Bracker auf seiner Inspektionsreise durch den Jeypore-Distrikt. Am 26.04.1912 fand seine Hochzeit mit Luise Tiemann statt. Sie hatte im Sommer Pastor Bracker (Leiter der Breklumer Mission) und Frau auf Amrum kennengelernt, der sie fragte, ob sie nicht in Indien in der Senana-Mission (Frauen-Mission) arbeiten möchte. Sie war dann in Breklum und einige Wochen in London zur Vorbereitung. Mitte Dezember 1910 fand ihre Abordnung in Breklum statt. Anfang 1911 reiste sie mit Missionar Piening und Frau zusammen nach Indien und kam nach Salur im Telagu(Telugu)-Gebiet, wo auch Frl. Hedwig Sibbers und Frl. Anna Asmussen waren, etwas später auch Frl. Ilse v. Wedel. Dort machte sie zunächst mit den anderen ein Sprachstudium. Im August 1914 wurden alle deutschen Missionare von den Engländern interniert, Hinrich Speck und Familie zunächst auf ihrer Station in Jeypore. Im Dezember kamen die Männer in das Kriegsgefangenenlager Ahmednagar, die Frauen und Kinder zunächst nach Waltair. Dort wurde das zweite Kind, Reimer Hinrich, geboren. Da das Klima in der Ebene ungünstig war, kamen die Frauen mit ihren Kindern 1915 nach Kodaikanal auf den Bergen (Ostküste Indiens). Ende März 1916 konnten sich die Familien auf der berüchtigten "Golconda" wieder zusammenfinden zur Heimreise nach Deutschland. Die Männer kamen noch acht Wochen in ein Internierungslager in England, Nach der Rückkehr aus der achtwöchigen Internierung in England wurde Hinrich Speck von der Breklumer Mission mit vier anderen Missionaren an die Bayrische Landeskirche "ausgeliehen", zur Vertretung für bayrische Pfarrer, die zum Kriegsdienst einberufen waren. Von September 1916 - August 1920 war er als Pfarrverweser in Berneck im Fichtelgebirge tätig. Es kam dort in harmonischer Zusammenarbeit mit Dekan Künzel zu einer segensreichen, fröhlichen Erweckungszeit, gerade unter jungen Menschen, die noch lange Zeit nachwirkte. Die Bernecker waren sehr anhänglich, so dauerte die briefliche Verbindung bis zum Lebensende von Hinrich und Luise Speck. Die jüngste Tochter von Dekan Künzel kam noch als Haustochter nach Breklum. Im Sommerhalbjahr 1920 wirkte er noch in Krögelstein, bis er nach dem Tode von Missionar Bothmann im September 1920 von Missionsinspektor Pastor Bracker in den Missions-Heimat-Reisedienst nach Breklum zurückberufen wurde. In dieser Arbeit war er (mit kurzer Unterbrechung 1924 in der Ev. Luth. Freikirche) bis Herbst 1926 tätig. Erwogen war eine Wiederausreise nach Indien. Im November 1926 entschloss er sich aber zum Übertritt in die Ev. Luth. Freikirche (Missouri-Synode), es folgten Vertretungen in Ostpreußen, in Heide/Holst. Von 1930 bis zur Evakuierung im Herbst 1944 betreute er in Lyck eine Gemeinde, hielt dort auch in Außenstellen Gottesdienste und Bibelstunden. Die Evakuierungen ostpr. Grenzkreise war eine Folge des Vorrückens der Russen. Seit Herbst 1944 lebte er mit seiner Frau in Quarnstedt. Von dort machte er Gottesdienstvertretungen in freikirchlichen Gemeinden, außerdem hielt er im Einvernehmen mit Pastor Hinrichsen, Kellinghusen Gottesdienste und Kindergottesdienste in der Schule in Quarnstedt. Schleswig-Holstein war mittlerweile überfüllt mit Flüchtlingen aus dem Osten, die zum größten Teil über die Ostsee, aber auch mit Trecks gekommen waren. Am 03.06.1961 starb Hinrich Speck, 84 Jahre alt, in Osterstedt, wo er die letzten Jahre mit seiner Frau in der Altenpension von Frl. Timm gelebt hatte. Sie folgte ihm am 27.04.1962, einen Tag nach dem "Goldenen" Hochzeitstag, im Alter von 79 Jahren. Marie Luise Arlt, geb. Speck (e.a.) |
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Mail mit Lebenslauf Hinrich Speck laut ev. luth. Freikirche (mit
bisher unbekannten Daten Ostpreussen) :
Sent: Monday, March 23, 2009 3:29 PM |
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| Hinrich Speck | ||||||||||||||||||
| Lebenslauf von Pastor Hinrichsen (mit dem JHS am Kriegsende zusammenarbeitet) |
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* 4.6.1883 Kreuzkrug, Dornberg / Bielefeld, Westfalen. † 27.4.1962 Kellinghusen. Missionarin. (in Arbeit)
(e.a.) |
1944 H.S.
(Lösewort
"doppeltes Lottchen")
(e.a.) |
(e.a./e.s.)