Breklumer
Missionare vor und z.Zt. Siem und Hinrich Speck
„Auf
dem Jahresfest 1916 standen sie (nach der
Internierung) mit 30 Missionaren in der Breklumer Kirche: durch Krieg
und Internierung Vertriebene.“ Henschen, S.34
„Krieg
und Internierung brachte sie mit den anderen deutschen Missionaren ins
Lager. 1916 kamen sie alle mit der berüchtigten „Golconda“ nach Hause – es war deren letzte Fahrt, ehe sie auseinanderfiel
(Mine)“.
(Henschen, S. 53)
Die Namen der internierten Missionarsleute 1914 auf dem Abschiedsfoto in Waltair vor dem Weitertransport der Männer in Lager.
Die Personennamen sind hier aus „Lebensbilder
Breklumer Missionare“, Henschen 1980 und „50 Jahre Schleswig-Holsteinische
Mission“, Bracker 1926, und anderen privat erhaltenen Fotos entnommen und
den Personen nach Augenschein zugeordnet worden. Es besteht kein Anspruch
auf ganze Richtigkeit, sondern es sollen in Anlehnung an "Henschen" die in Indien arbeitenden Missionare und Missionarinnen, ihre
Missionsstationen und einige ihrer Lebensdaten so auch ihr Alter zu
Kriegsbeginn 1914 genannt werden, damit man sie erinnert (Nummerierung wie
im Bild oben, Seitenangabe nach "Henschen")
Wir bitten die Leser, die mit
Material zu unseren Missionarsleuten beitragen können um
Kontakt!
(Erik Speck)
Oben
stehend, und von links nach rechts:
1. Elisabeth Reimer,
Diakonisse/Schwester, 42 J. alt, geboren 1872 bei Schleswig, 1905 in Kotapad. 1914-16
Internierung. (S.16)
2.
Gustav
Rössing. 33 Jahre alt, geboren 1881 in Hannover. 1902
Missionszögling mit Siem
und Hinrich Speck. 1905 nach Indien in Koraput, Jeypur.
Distriktmissionar mit Gloyer. Leiter des Katechetenseminars Kotapad mit 78
indischen Seminaristen. 1907 Heirat in Kotapad mit Luise geb. Hübner.
1916-21 Pfarrverweser in Bayern. 1921-26 Missionar in Pakhoi in Südchina.
(S.27)
3. Jürgen Stäcker. 35
Jahre alt, geboren als Sohn eines Landmannes in Sarzbüttel. 1901 nach Salur.
1908 Bau der Urwaldmissionsstation in „Schambali mitten im weglosen
Dschungel – trotz Urwald und Bären. An dieser Station hingen Hoffnungen
einer Kondmission.“ Heirat mit Dagmar Schmidt 1905 in Salur, Tochter von
Missionar Schmidt, der Begleiter von Pohl/Bothmann in Rajamundry 1882,
1914-16 Internierung. „Frau Dagmar blieb freiwillig bei ihrer alten, kranken
Mutter in Kotagiri und kehrte erst 1920 zurück.“ (S. 56)
4.
Paul Weber. 30
Jahre, geboren in Sachsen 1883, 1907-14 als Industriemissionar für
Tischlerei und Weberei in Koraput, mit seiner Frau Marianne geb. Petersen.
1914-1920 Internierung in Indien. „Paul Weber galt als nichtordinierter
Missionar, so konnte er nicht mit seiner Familie und den anderen Missionaren
nach Deutschland ausgeliefert werden, sondern blieb Gefangener bis 1920.“
Später arbeitet er auf dem Flugplatz Leck in S.H.
(S.26)
5.
Edlef Sell,
38 Jahre, aus Kiel, 1900 nach Indien, 1912 Missionsstation Koraput.
„Hier
zählt man im Jahr 1900 293 Christen, aber 3104 Taufbewerber auf 20
Stationen.“ 1910 Gründung der Missionsstation Nandapur im Süden des
Koraputer Berglandes. „Es gab nicht ungefährliche Situationen, Reitunfälle
oder Angriffe von Bären.“ Noch Junggeselle mit Verlobter in Deutschland.
Nach dem Krieg Pfarrer in der bayerischen Kirche. (S.33)
Hinten
stehend, Frauenmissonaren, Senana-Missionarinnen:
6.
Mathilde Jespersen,
Schwester, 42 Jahre, aus Nordschleswig, 1905-14 Kotapad für das „Kosthaus“,
Schülerinnenheim. 1914-16 Internierung. (S.17)
7.
Luise Speck, geb.
Tiemann, 31 Jahre, Frauenmissionarin, 1908 Salur, 1911-14 Missionsstation
Jeypur. 1912 Heirat mit Missionar Hinrich Speck in Jeypur. 1914-16
Internierung.
8.
Marie Luise Speck,
fast 2 J. alt, in Waltair geboren - wie ihr Bruder
Reimer Hinrich 1/4 Jahr nach
diesem Foto - diesmal aber Vater weit weg in Gefangenschaft..
9.
Hinrich Speck. 37
Jahre, aus Sarzbüttel. 1902 Foto Missionszöglinge. 1907-1914 Missionsstation
Jeypur. Heirat 1912 in Jeypur mit Frauenmissionarin Luise geb. Tiemann.
1914-16 Internierung Indien und England. 1916-20 ausgeliehen als Pfarrer an
die bayerische Kirche, 1920-26 Reisepfarrer in S.H. für Landes-, 1926-30 für
Freikirche. Bis 1926 geplante Wiederausreise nach Indien.1930-44 Pfarrer
Freikirche Lyck in Ostpreußen. 1944-55 Reiseprediger und
Gottesdienstvertreter in S.H. Gestorben 1961 in Osterstedt, begr. in
Kellinghusen.
10. Hermine Knuth,
Schwester, 47 Jahre, geb. 1867 in Flensburg, 1909-14 Salur und
zusammen mit Hinrich und Luise Speck in Jeypur,
dort im
Asyl, Aussätzigenheim. 1914-16 Internierung. (S.17)
11.
Otty Jessen,
Schwester, 37 Jahre, geboren 1877 in Braderup, 1909-1914 Salur,
zusammen mit Hinrich und Luise Speck in Jeypur, Senana-Missionarin am Asylheim in Jeypur. 1914-16 Internierung. (S. 17)
12.
Hedwig Sibbers,
Frauenmissionarin, Lehrerin, 1910 Salur, 1912-14 Schule in Parvatipur
(1913 Patentante für M.L.Speck Nr. 8),
1914-16 Internierung, 1920-25 Haushälterin des Missionarskinderheim in
Hamburg-Othmarschen. (S.52)
Mitte
hinten stehend:
13. Paul Schulze, 49
Jahre, in Salur von 1989-1914 und noch mal von 1928-1934. „Für die
Heidenpredigt überzog er den Bezirk mit einem Netz kleiner Distrikthäuser,
von denen aus wieder 20-25 Dörfer erreichbar waren. Schon 1891 errichtete er
eine Tischlerei- und Buchbindereiwerkstatt .. Sein großes Werk aber, das ihm
den „Kaiser i Hind“-Orden und den amerikanischen „Dr.“ eintrug, war seine
Fürsorge für die Aussätzigen Zunächst sammelte er sie auf einem Gehöft
beim Missionsgrundstück. Dann entstand 1906 sein „Philadelphia“ draußen vor
Salur.“ (S. 28)
14.
n.N.
15. n.N.
16. Frau Wohlenberg ?
17.
Christoph Wohlenberg, 44 Jahre, geboren 1870 in
Hamburg Wandsbek, 1895 Indien, 1897 Koraput. „Vergebens hatten Reimers,
Harleß und Leuckfeld versucht hier (in Koraput) Fuß zu fassen. Das Fieber
vertrieb sie. So wurde Wohlenberg der eigentliche Gründer und Vater der
Gemeinde – wie Gloyer ihn nennt. 1897 wurden die ersten Christen in Mostipur
und Agaschogudda getauft.“ 1899-01 Heimaturlaub wegen Schwarzwasserfieber
(Folgekrankheit von Malariaprophylaxe Chinin).
1901-14 Koraput. 1910 Heimaturlaub. (S.29)
18.
Wohlenberg, Kind, n.N.
19.
Cay Gimm, 33 Jahre
alt, aus Süderbrarup in Angeln. Salur 1907-1914. „Der Missionar in
Salur war gleichsam der Versorgungsagent für die Missionsstationen auf der
Jeypurhochebene. Er besorgte Waren, beschaffte Baumaterial und anderes, er
ließ anfertigen, was oben im Bergland gebraucht wurde. Tausende von
Ochsenkarren hat er gepackt.“ „Der 2. Weltkrieg nahm ihm alle drei Söhne und
einen Schwiegersohn. Seine Frau Maren geb. Becktoft ging vor ihm heim.“
(S.
54)
20. Gimm, Kind, n.N.
21.
Hans Jörgensen Toft,
34 Jahre, 1880 geboren Nordschleswig Bjolderup, Landwirt. 1902 Foto
Missionszögling mit Siem und
Hinrich Speck. 1907 Kotapad und Nowrangapur. 1914-16
Internierung. 1924-30 mit Andersen Nowrangapur mit der dänischen Mission der
„Nordschleswigschen Gesellschaft für Mission in Indien“ und Gründung von
Bissamcuttack. Gestorben in Waltair 1934 durch Vergiftung durch einen Dorn.
(S.19)
22. Toft,
Kind
23. Friedrich Oppermann,
34 Jahre aus Hannover, geboren 1880. 1902 Foto
Missionszögling mit Siem und
Hinrich Speck.
1906 nach Indien Salur, 1906 Missionsstation Koraput, 1910 Bau des
Missionshauses in Doliambo bei Koraput, 1911 Missionsstation Doliambo, 1911
Heirat in Salur mit Frau Margarethe, geb. Voß. 1914-16 ind. Internierung,
1921-29 Missionar in China mit Missionar Rössing, Station in Limchow.
(S.47)
24.
Oppermann, Kind, n.N.
25. Hans Haack, 34
Jahre, geboren 1880 bei Kaltenkirchen, mit Frau Christine, geb. Dirks. 1902
nach Indien. 1908-1914 Missionsstation Bissemkatak / Bissamcuttack
(versch. Schreibweisen) in Ostjeypur. „Krieg und
Internierung zerbrachen alle Arbeiten, auch der Plan, von Bissemkatak nach
Kalahandi vorzustoßen, ließ sich nicht verwirklichen.“ 1942 in Russland
gefallen. (S.37)
26.
Jörgensen, Kind, n.N.
27.
Rasmus Jörgensen,
32 Jahre alt, Nordschleswiger. 1902 Foto
Missionszögling mit Siem und
Hinrich Speck. 1908
Indien, Gründung der Missionsstation Bissemkattak. „Zwei Jahre später folgte
ihm seine Braut Krestine Sommer aus Tondern. Sie wurden zusammen mit dem
Ehepaar Hans Toft am 21.12.1910 in Nowrangapur von Missionar Hans Larsen
getraut.“ „Am 12.8.1971 ist er still eingeschlafen. Sein grab liegt auf dem
Friedhof in Esbjerg.“ (S. 53)
28.
Friedrich Hübner,
33 Jahre, gelernter Kaufmann aus Hannover. (ganz rechts). 1902 Foto
Missionszögling mit Siem und
Hinrich Speck. 1903-1914 Industriemissionar in Koraput.
„Hauptaufgabe war die Verwaltung der von der Mission gepachteten 30 Dörfer
und die Errichtung einer Leihkasse … Der Zinssatz der indischen Geldleiher,
der Schnapsbrennerkaste der Sundis, lag bei 100-200 % … 1907 fiel ihm der
Kirchbau in Koraput zu. 1907 heiratete er (in Koraput) Frau Elisabeth
Jacobi.“ Hausbau Lakshmipur nach Frielings Tod 1907. 1926-30 Koraput,
Wiederaufbau der Stationen Laxmipur, Doliambo, Nandapur. Ein Sohn, Frieder,
wurde 1911 in Waltair geboren und später als Missionar im 2. Weltkrieg auch
interniert. (S.35)
29. Hans Chr. Larsen,
Lehrer Nordschleswig Hortrup, Missionar 1900 nach Indien, mit Frau Marie
Christine geb. Hansen. 1904-10 Lehrerseminar Kotapad, 1910-14 Leitung der
Missionsstation Nowrangapur. „An einem Tag im Jahr 1913 konnten er und die
Missionare Anders
Andersen und Stäcker 600 Menschen taufen.“ „Zwei Kinder
liegen in Indien begraben, eins starb auf der Rückfahrt mit der „Golconda“,
es wurde vor Kapstadt ins Meer gesenkt.“ 1916-21 Pastor in Kliplev, 1921-37
in Hellevad. (S. 50) (und nach Foto 1910 Doppelhochzeit Nowrangapur)
30.
Frau Larsen ?
31.
Kind von Larsen ?
32.
Peter Piening, 32
Jahre alt, aus Nähe Elmshorn, 1910 nach Jeypur und Lehrerseminar Kotapad.
Hier in Indien verheiratet. Zusammen mit Hinrich
und Luise Speck in Jeypur. Missionsdirektor 1928 bis 1937 in Breklum.
(S.40)
33. Ernst Gloyer, 61
Jahre, 1863 geboren bei Itzehoe, seine Frau Catharina geb. Petersen. 1888
nach Indien, Missionar am Seminar von Kotapad, Mentor für späteren Missionar
Reimer Speck, 1926-36 Missionsstation Kotapad. „Er selbst hätte sein Grab
gern auf dem Friedhof in Kotapad gefunden. Doch als 1936 sichtbar war, dass
er schwer krebskrank war, bat er, um nicht zur Last zu werden, um die
Heimkehr.“ (S.24)
34.
Gloyer,
Kind, n.N.
35. Frau … n.N.
36.
Frau … n.N.
37. Kind von 38
38. Frau … n.N.
39. Kind von 40. n.N.
40. Frau Hübner
41.
Asmussen, Frauenmissionarin.
Vorne
sitzend:
42. Julius Timmcke, 53
Jahre, geboren 1861 bei Reinfeld, 1885 nach Indien. „In Kotapad stand er als
erster Heidenprediger mit Johannes Timm auf der Straße und auf dem Markt.“
1899-99 mit Theodor Ahrens in Nowrangapur. 1899-14 Koraput.
„Seine erste
Frau Hedwig geb. Callies starb schon im ersten Jahr ihrer Ehe 1895 in
Waltair. Seine zweite Frau war Wilhemine geb. Rhode". 1914-16 Internierung.
Gestorben 1922 in Breklum. (S.14)
41.
Timmcke, Kind.
42.
Frau Timmcke
43.
Frau .. n.N.
44. Frau .. n.N.
45. Frau .. n.N.
46. Kind v. 47. n.N.
47. Frau .. n.N.
48. Kind .. n.N.
49. Frau .. n.N.
50. Kind .. n.N.
51. Frau .. n.N:
52. Mädchen … n.N.
53. Junge .. n.N.
54. Frau .. n.N.
55. Mädchen mit Zopf .. n.N.
Ganz
vorne hockend zwischen den Kindern
56.
Ilse von Wedel,
1912 nach Salur, Senana-Mission, 1915 gelangt sie aus der Internierung nach
Deutschland zurück. (S.41)
57. Junge … n.N.
58.
Mädchen … n.N.
59.
Junge … n.N.
60.
Mädchen … n.N.
Nicht "eingeordnet" sind:
Missionarsfrauen, noch nicht genau erkannt:
Luise Rössing geb.
Hübner
Marie Wohlenberg,
geb. Piehl - oder Frau Hübner nach BS/1912 Foto Doppelhochzeit.
Frau Timmcke
Maren Gimm, geb.
Becktoft, vier Kinder. (S.54)
Frau Larsen (nach
Foto Doppelhochzeit von Jörgensen und Toft 1910 Nowrangapur)
Kjestine Jörgensen,
geborene Sommer, aus Tondern
Ehefrauen, im Foto noch nicht gesichtet:
Dagmar Stäcker geb.
Schmidt, Tochter von Missionar Schmidt, der Begleiter von Pohl/Bothmann in
Rajamundry 1882. Heirat mit Jürgen Stäcker 1905 in Salur. 1914-16
Internierung. „Frau Dagmar blieb freiwillig bei ihrer alten, kranken Mutter
in Kotagiri und kehrte erst 1920 zurück.“ (S. 56) Ihre Tochter Else heiratet
später den Missionar Traugott Jungjohann.
Marianne Weber, geb.
Petersen
Christine Haack, geb.
Dirks.
Catharina Gloyer, geb.
Petersen
Ada Fleming, spätere
englische Kirchenmission. (S.41)
Marie Bernecker, später
verheiratet mit dem Basler Missionar Haffner. (S.41)
Elisabeth Hübner, geb.
Jacobi, Tochter des Gutsbesitzers Jacobi auf Klein-Königsförde (Kiel). Sie
war im Dezember 1906 als Frauenmissionarin nach Salur ausgereist. (S.35)
Margarethe Voß, später
verheiratet mit Missionar Oppermann (S.47), Senana Frauenmissionarin, Salur 1908-16.
Nicht anwesende
Missionare, da in der Heimat in Deutschland zurück wegen Krankheit,
Abberufung oder Heimaturlaub.
Ernst Pohl, 1881
Expedition nach Bastar, Gründung und Bau des ersten Missionshauses in Salur,
1889 – 1897 bei der amerikanischen Mission in Rajamundry, 1906 Rückruf in
die Heimat. Missionsinspektor seit 1906 (S.22)
Hermann Bothmann, aus
Sarzbüttel, 1881 Expedition nach Bastar mit Pohl, 1882 Missionsstation
Salur, Bau des Missionshauses, der neuen Kirche, das Erholungsheim in
Waltair, das Haus der Frauenmission Senanamission, 1900 das
Missionshaus in Gunipur, 1911 das neuen Erholungsheim in Kotagiri. Salur,
1906-1913 Missionsstation Parvatipur. 1912 im Foto der Missionarskonferenz
in Jeypore. 1913-14 in Heimaturlaub. (S.12)
Ihre
Missionsleiter 1914 in der Heimat
Hans Detlef Bracker, Pastor, 1898-1906
theologischer Lehrer der 11 Missionszöglinge: Brüder Speck, Brüder
Jörgensen, Brüder Toft, Oppermann, Hübner, Jensen und Marxen. 1906-1928
Missionsdirektor der Breklumer Mission,
1911/12 Reise im Jeypurland. 1911
Einführung der Afrika Mission und Leitung der China Mission 1921-23. (S.46)
Rudolf Bahnsen,
Pastor, Missionsinspektor 1894-1906. (1906 – 1922 Vorsteher des Missionsheims in
Othmarschen.) (Bracker, S. 192)
Theodor Ströh,
Missionsexpedient und Missionsagent 1897-1924 (Bracker, S.193)
(und andere)
Missionare und Wegbereiter vor 1914
Wilhelm von Frieling
„1886 nach Indien, auf allen Stationen … 1907 begann er die Station
Lakshmipur zu erbauen. 15.8.1911 starb er hier in
voller Einsamkeit .. Heute schaut Reimer Speck's Felsenkirche auf dem Hügel
von Lakshmipur weit über Frielings Grab hinaus ins Land.“ (S.11)
Wilhelm Grönning,
geboren in Guntur 1852, 1885 amerikanische Mission Lehrerseminar Rajamundry.
gestorben dort 1889 an Cholera. Vater Christian Grönning, Rajamundry,
amerikanische Mission um 1852.Johannes Timm. 1885 mit
den Brüdern Harleß, Wilhelm Ahrens und Julius Timmcke ausgesandt. 1885
begannen Ahrens und Timm die Station Kotapad zu bauen. 1897 wurde Timm
Leiter des neuen Seminars in Kotapad. Heirat 1888 in Indien. Malaria und
Schwarzwasserfieber. starb 1900 in Kotapad. (S.10)
Afrika Missionare (Deutsch-Ostafrika); in
engl. Internierung in Afrika 1915 bis 1917
Walter Bock
Peter Jessen
Nicolai Christian Andersen
Verstorben
vor "Siem und Hinrichs Zeit"
Theodor Höber. -1879. (S.5)
Julius Reimers. Koraput.
-1893. (S.7)
Lukas Harleß.
-1896.
(S.8)
Heinrich Kuhlmann. -1900.
(S.9)
Die Namen
ihrer Missionsstationen waren
Salur, Jeypur,
Kotapad, Koraput, Nowrangapur, Parvatipur, Gunipur, Laxmipur, Doliambo,
Bissamcuttack, Nandapur, Waltair, Zuniravelli, Schmabali und andere.
… damit
man sie erinnert, wie die Welt ja auch von Albert Schweitzer und seiner
Urwaldstation Lambaréne zur gleichen Zeit in gleichem Sinne in Afrika weiß. „1913 setzte Schweitzer sein
Vorhaben in die Tat um und gründete in
Französisch-Äquatorialafrika (heute
Gabun),
an einem Fluss der
afrikanischen Westküste, das
Urwaldhospital
Lambaréné. Schon ab 1914, als der Erste Weltkrieg ausbrach,
wurden er und seine Frau Helene, eine Schullehrerin, als Deutsche von der
französischen Armee unter Hausarrest gestellt.“
(Wiki) (e.s.)
Foto 36 J. später (1951) mit noch vielen der obengenannten Personen
Begleittext 1978 (?) zu den Missionarsbildern im Beetsaal Breklum, der kurz
nach Ergänzung von Bildern mit Hinrich und Luise S. (nach Hinweis von Reimer
S.) mit sämtlichen mühsam zusammengetragenen Bildern abbrannte. Im
Text bei Hinrich und Luise Speck/Tiemann steht fälschlich Indienaufenthalt
1906 -1914; richtig ist -1916, so wie es bei den anderen Missionaren
steht, die erst 1916 gemeinsam nach Europa ausgetauscht wurden. Es waren die
schlimmsten Jahre in Indien; die Gefangenschaft für u.a. unsere beiden.
(e.s./e.a.)
(e.s./e.a.)