2009
| 2009 |
Die Konds
in Bodomanjeri lassen dann das Wasser nach der Turbine nicht zu Tal
stürzen, sondern lenken es in einer "Nala", in einem
Bewässerungsgraben auf ihre Felder. So schlau war ich auch noch als
"kleines doofes" Missionarskind im Hintergrund im Penryn-Boarding in
Kodaikanal, als mein Vaterheld, der Missionar, da oben in den
Kondbergen 1963 den ersten Damm baute. Das am kleinen Bergfluß im
Wald abgezweigte Wasser wurde am Hang entlang zum Dorf geführt, um
deren Felder erstmalig besser zu bewässern. Dass unsere Mutter beim
so gefeierten "Dammbau" dann eine kräftige Malaria kriegte, haben
wir "Missionarskinder" im Internat weitweg gar nicht so mit
gekriegt. Die Missionarsfrau mußte im "Pallankin" in einer Trage von
Kond-Kulis den beschwerlichen Weg eines Tagesmarsches zum Unimog
herunter gebracht und ins Nowrangapur Hospital gefahren werden. Ein
Brief der Mutter an uns in Penryn enthielt dann die leichtere
Version, dass sie "Sumpffieber" hatte...
(e.s.)
|
2008
| 2008 | 7.12. 2008. Christa Hübner in Molfsee verstorben. Frau Hübner hat viele Jahre die Missionsarbeit für die Witwenheime in Karaput und Kotapad in Orissa in Indien geführt. Sie ist die Ehefrau von Bischof Friedrich Hübner, ehemaliger Missionar, und war mit ihm von 1937 - 1946 in Indien. Auch ihr Schwiegervater, Senior Hübner, war schon als Missionar 1905 bis 1914 in Jeypore und Koraput. Er hat die Koraput Kirche gebaut. Hinrich Speck fuhr 1906 zusammen mit der Mutter C.Hübner's nach Indien "raus". (e.s.) |
![]() |
2008
Speck, Reimer Hans "Before the war at Kotapad, the Jeypore District of the Breklum Mission
work. Interview at Molfsee near Kiel, 25 September, 1970; in English,
transcript 11 pages. Graduate of the Breklum Mission Institute. Sent out
to India in 1936, and followed by his fiancèe Eline Tonnesen after two
years. November, 1946, the family was repatriated to Germany. He then
served with the Schleswig-Holstein Church, but soon after was called to
return to India for a full career of mission service with the Jeypore
Lutheran Church. Interview, one of the first taped by the writer,
presents an informative, introductory depiction of the many problems
which the German Missions personnel faced in British India during World
War II. Missionar der Breklumer Mission in Orissa Indien seit 1935. Internierung 1939 bis 1940 in Ahmadnagar, 1940 bis 1942 in Dehradun, 1943 bis 1946 in Purandhar, 1947 in Sartara. Missionar in Nowrangapur 1950 bis 1954. Missionar in Laxmipur 1956 bis 1973. Missionar Reimer Hans Speck, ist am Freitag den 11.07.2008 mit 97 Jahren friedlich und erfüllt in seinem Strohdachhaus in Molfsee bei Kiel gestorben." © http://gaebler.info/politik/tucher.htm#Speck (e.s.) |
| 2008 |
"Ich will .... ja mal länger erzählen, was ich in einem alten Heft bei meinem Vater nun gefunden habe: ein Original der Erstausgabe von "Von den Anfängen der Mission" 1912, und ebenso "Unter der Fahne des Kreuzes" 1926 von D. Bracker. In dem ersten waren die Fotos aus der Zeit noch erhalten (Bandi, Madras etc. und Jeyporkirche) die in der Neuauflegung 1960er nicht mehr erscheinen. Ebenso nicht die ausführlicheren Erzählungen und Berichte, die später einfach gekürzt wurden. Im zweiten fand ich die Fotos von Jeypore Kirche und von unseren Großvätern. Ich finde noch nicht die Angaben zu den Kirchbauten, obwohl die Gründungen und Bauten der Missionshäuser (erste Missionsphase, Missionar Pohl) gründlich beschrieben wird . Angaben Bracker zur Phase 1. Weltkrieg und Umbruch bis 1926 sind enthalten...... Zum Gegenwarts Erik gelangten viel besser die ausgiebigen pionierhaften Erzählungen der Gründungen, z.B. von der Missionsstation Laxmipur durch den Draufgänger / Alleingänger (unverheiratet) Frieling. Laxmipur 1907 gegründet. Schwere Jahre des Baues etc. Ich bin damals eben auch zu kurz gekommen mit den alten Geschichten und habe (zu klein/zu jung) wenig darüber vor Ort etc. erfahren. Aber wir kannten Frielings verfallenes Grab, wo wir nicht spielen durften in Lax." (e.s.) |
um 1997
| S. Bender beschreibt darin das Kond Adivasi Dorf Putisil meiner Heimat, wo heute noch die Mission / Kirche Projekte hat, z. B. Adivasi Projekt Hans M. SPECK. (e.s.) |
1983
|
|
1983. Erik beim "Channeln" mit Indien auf einem alternativen Ziegenhof in Bovila bei Toulouse in Frankreich. (e.s.) |
1976
|
|
1976. Rayagada-rail,
Eastern ghats, Orissa, Indien.
Anreise nach Rayagada im August Südost-Monsun.
Reisgrüne Felder vor den Bergen von Gottiguda im "Jeypurland"
(mein Lieblings Nostalgie Indien Träume Desktopbild)
auf der indischen narrow gadge railway von Visianagram nach
Rayagada.
Meine erste Tagesfahrt. Sonst sind wir
Missionarskinder früher immer tief in der Nacht hier durch
gekommen und nachts um 3 auf der verschlafenen Bahnstation in Rayagada
in den Unimog nach Laxmipur gestiegen. In Visianagram war nach einer
Nacht Zugreise von Kodai Road nach Madras, einem Tag Aufenthalt in
Madras und einer ganzen Zugnacht von Madras rauf nach Visianagram (broad
gadge, breite Gleisspur-Eisenbahn; aber auch Dampf Kohlenruß-Eisenbahn)
am Nachmittag der Umstieg (Stunden warten auf der Railwaystatioin auf
den anderen Zug Richtung Raipur) in die Narrow Gadge, Schmalspur Dampf
Eisenbahn. (e.s.)
|
1965 (1916)
|
Die Raja
Spende für die "Jeypore" als Kampfflugzeug wird bei Waack genannt (mit
einem indischen Quellen Nachweis). Von dem Flieger selber kann W. nichts
berichten. Da fängt dann unsere Story an. (Meine Geschichte
weiter unten - - -
ist erlogen
und erst..... :-)
Wahr ist
aber, dass wir Missionarsjungs in den 1960-ern eine russische MiG über
Laxmipur im Tiefflug donnern sahen und uns beeilten auf einer
Blitzwanderung auf den Berg zu steigen, hinter dem der Düsenjäger in
Richtung Narayanapatna und Salur verschwunden, und für uns gecrasht sein
musste. ..... Soviel europäische Ahnung hatten wir dann doch über diesen
seltenen Gast über dem Jeypurland. Die Russen hatten wohl als
Auftragsgeber das Gebiet in Orissa überflogen und besucht, wo sie Mitte
der 60-ziger in
Sunabeda
bei Semliguda und Koraput bei der indischen Regierung ein
MiG-Motorenwerk (Werk der
Hindustan Aeronautics Limited; auch
Dornier
Zusammenarbeit) bestellt und gebaut haben. Für diese
"Industrialisation of Orissa" ist dann auch Großvater Hinrichs Kolab River
bei Jeypur / Koraput
mit einem Damm (Kolab Dam) gestaut worden, wobei viele Adivasi Missionsdörfer versenkt wurden.
(e.s.)
Und ein bissschen Phantasie (e.s.)
...Die Story müsste die "Jeypore" natürlich zur Feier der Einweihung über
Jeypur fliegen lassen mit ein Paar Flügelschlägen zum Gruß an den auf der
Terrasse des Missionsbungalows Kaffee trinkenden Maharaja. Dann dreht der
Doppeldecker ab und der indische Hindu Pilot schmeißt noch seine indische
"Bidi" Mini Blatt Zigarillo Zigarette aus dem Fenster und den Konddörfern
der ihm verhaßten "Affenmenschen" auf den Kopf. Dann fliegt das Flugzeug zu
seinem ersten Kriegseinsatz zurück nach Waltair, um die "Emden" zu
bombardieren. Unterwegs über den Bergen des "Jeypurlandes" kurz vor Salur
wühlt der Pilot noch mal umständliche seine weiten currygelben
Kahki-Hosentaschen nach einer neuen Bidi durch, dabei gerät er an den
Auslöser der Bömbchen. In seiner ganzen Verzwieflung, weiß der Hindu nicht
was er machen soll, wenn alle Bomben jetzt schon viel zu früh auf sein
Heimatländle heruntergehen. Er dreht ab, steuert direkt auf das offene
bengalische Meer zu, viertel Stunde Luftweg entfernt von Salur. Seitdem
wurde die "Jeypore" nie wieder gesehen. Man hat später rekonstruiert, dass
die schäbige "Jeypore", ein kleiner einmotoriger Flieger aus dem
Privatbesitz des höhnisch lachenden Maharajas von Madras, gar nicht mit
Bomben bestückt gewesen war und dass der Pilot ganz umsonst sein Flugzeug
und sich selber im Ozean versenkt hat. Ganz indisch hatte man die "Jeypore"
zwar für ihren Jungfernflug nach Jeypur mit Blumengirlanden geschmückt, aber
natürlich die Beladung mit den Bomben schlicht "forgotten". |
|
1965 (ca.)
Mailwechsel: ".. wir kamen auf die Pension Timm in Osterstedt zu
sprechen wo H.S. und L.S. ihre letzten Jahre waren
(auf Kosten ihrer Kinder, da Pension für 26 J. Dienst von Breklum ausblieb). "Das werden Timms in
Osterstedt sein. Zu denen habe ich bei Henschen nämlich gefunden: |
Weiss jemand Näheres (!?)
| 1965 |
1965. "Sylvester in Indien;
in Laxmipur hat meine mutige Schwester Karen mit 16/17 abends um 12, als
alle Inder schliefen, in Laxmipur oben an der dunklen einsamen Laxmipur
Kirchkapelle die kleine deutsche bronze Glocke geläutet, weil sie
meinte, Sylvester muss die Kirchglocke läuten. Am
Tamarinden-Weihnachtsbaum im Wohnzimmer unseres Missionsbungalows
hängten wir tatsächlich von den Missionsdamen aus Germany geschicktes
Lametta auf, damit wir Schnee-Weihnachten in Indien geniesssen konnten."
(e.s.)
|
1960
![]() |
1960. Familie Reimer & Ille Speck,
Laxmipur/Lakschmipur/Laxmipore.....
"..auf
der Treppe zur Terrasse des Missionsbungalows in Laxmipur, erbaut von
Missionar Frieling 1907 bis 1911, wo wir von 1956 bis 1966 gewohnt haben.
Die Missionarskinder mit dem Unimog, für die ihr "Missionskinder in der
Heimat" euer sonntägliches Fünf-Mark-Stück in das Sparschwein tun durftet.
- Personen von links nach rechts hoch:
"Schnuppi" der blonde Dackel, Erik 8, Michael 10, Karen 11 - mit "Pfiffi"
dem schwarzen Kurzhaardackel, Hans 15, Theo 16, Ille Speck, Reimer Speck. (Ein Abzug dieses Fotos
kam in der Breklumer Sonntagsblatt 1960 und war wahrscheinlich
seitenverkehrt herum)."
(e.s.)
"Die Erzählungen von Mutti und der Topf mit den 5-DM-Stücken, das war ja ein Teil unserer Kindheit. Das kann man auch fast nicht vergessen." (meaa) |
Geschichte eines Missionarskindes
![]() |
Laxmipur. 1960. "Wir waren "unten" in Narangapatna (Karte). Auf der Hinfahrt waren wir wohl schon da durch geschuckelt auf gleiche Weise eben. Erdrutsche passieren im / nach dem Monsun (August September). Dann sieht die Straße im Oktober bis Dezember so aus. Einmal ist er umgekehrt und nicht "da durch gefahren", es gab auf anderer Strecke eine Havaria, der Straßendamm war an einer Stelle durch ein gefluteten Bach ganz weggespült, so dass nur noch große Findlinge zu passieren waren. Der Vater tanzte mit dem Unimog, wir ausgestiegen, auch da rüber aber hatte es dann abgebrochen, weil es mal nicht ging. Der Unimog wird bei solcher Fuhrt auf alles gestellt: Kriechgang langsamste Nummer, Differenzial oder Differenzialsperre, Allrad sowieso, Handgas. Vater am Steuer, hinten auf der Pritsche Erik links und Michael rechts, Hans fotografiert, voraus geklettert über den Erdrutsch. Der "Sahib-Carro", der "Missionary-Jeep", der "Dagg-Dagg!" der Unimog war einer der ersten Fahrzeuge nach diesem Erdrutsch am Patna Ghat Road (Karte). Der Unimog hatte Spiralfedern, so dass er fast Einzelradaufhängung hatte. Damit konnte man die Steine in der Havarie mit jedem Rad einzeln angreifen." (e.s.) Erlebnisse mit dem Unimog, dem Dagg-Dagg des Sahibs. |
1954
©ES |
1954. Nowrangapur. Missionar Reimer Speck's erster Einsatz des neuen Unimog, der durch Kirchenkollekten und Nähkreise in Schleswig-Holstein finanziert war. "Der neue Unimog glänzte mit neuer Farbe auf dem Missionsacker in Nowrangapur. Der Vater probierte mit dem Unimog den mitgelieferten deutschen Pflug aus Bredstedt aus mit hier im Bild sichtbarer Kettenmontage an den zwei provisorischen obenliegenden Hydraulik-Hebearmen, Anhängerkupplung und Ackerquerbalken. Ich weiß dann nicht ob Reimer Speck jemals damit die sichere Pflugfurche hingekriegt hat. Danach hat der Missionar den Pflug und die Egge nie mehr regulär eingesetzt, weil er den Ochsenpflug verdrängte. Das Pflügen war wohl auch nicht einfach, da es am Unimog noch nicht die heute am Traktor übliche Dreipunkt-Aufhängung gab mit untenliegenden Hydraulikhebern und mittigem Oberlenker." (e.s.) |
1938
zu Film Road in India
".. alles gestellt .. Bewegungen sind von Regisseur angewiesen. Die Mahouts, die Elefanten-Pfleger sitzen einfach zu brav in Reih und Glied jeder ausgerechnet beim Heu aushändigen vor ihren Elefanten. .. Es ist aber Nordinden, von Delhi nach Rajasthan sieht es so aus. Der Ochsenkarren mit den kleinen vollen Holzrädern ist typisch Rajasthan. - "Unser" Indien ist Orissa und gehört damals zu Südindien. Die Bandis in Jeypur haben große Holz-Speichen-Räder. .. Luise sitzt natürlich in dem Palankin, obwohl dieser auch ein umgedrehtes, indisches kleines typisches geflochtenes Bett oft nur ist." (e.s.)
|
|
1916. Kodaikanal.
M.L.S. und R.H.S. vor .... ? ... falsch mit Schuppen für "Mülltonne". Mülltonne gab es in Kodi oder Indien nicht. Es gab den "Garbage lot" oder Garbage place hinterm Haus, irgendwo wurde alles auf ein Haufen, evtl. in ein Loch geschmissen und irgendwann in Kodai von den städtischen LKW, der "Garbage Lorry", abgeholt. - Nein, es ist dann der Rosen-Spalier zum Garten oder sogar zur Eingangstür des Cottage "Rosalyn". (e.s.) |
![]() |
1913, Birth-Certificate,
Waltair, indische Geburtsurkunde von M.L.Speck.
Nur mit Stempel, ohne Unterschrift,
Ort und Datum ist es eigentlich ungültig.
Es ist auch nur ein üblicher
indischer Auszug, wie indische Geburtsurkunden, aussehen (wie auch
meine 1952, E.S.). Der STEMPEL, ein erster amtlicher alter Missions
Kirchenamts-Stempel, ist interessant :
< Schleswig Holstein Evang. Luth.
Mission * THY KINGDOM COME * Jeypore Vizag Dt.>
Thy Kingdome Come kennen wir doch als LOGO
auf dem Schild der Jeypur Kirche.
< Vizag > ist der damalige bis heute amtliche Kürzel für Vizagapatnam. < Vizag Dt. > Vizagapatnam District.
Waltair, die Residence Stadt der Britischen
Militärs, ist in den Anfängen 1910 als Erholungsort mit
Missions-Urlauberhaus an der frischen Küste benutzt worden für das
Fieber- und Malarialand in Jeypur.
Vizagapatnam ist die kommende Großstadt, die
bald Waltair eingemeindet haben wird.
Visianagram ist nördlicher im Inland die letzte Eisenbahnstation vor dem Einstieg über Salur nach Jaypurland. (e.s.) |
|
|
1912. Aus
Lebensbeschreibung H.S: << "26.4.1912. Hochzeit
Missionar Hinrich Speck mit Missionarin Luise
Tiemann." ".. bei Pienings."
(m.l.a.)
"Condition" = Familienstand
"Bachelor" = Junggeselle
"Spinstor" = Fräulein /
nicht verheiratet.
Übrigens sind solche amtlichen
Register-Auszüge und Geburtsurkunden in meinem Indien alle gleich. Ich
habe 50 Jahre später auch so einen .. mit
einem "Extract auf Birth Certificate" als indische Geburtsturkunde
1952. Zwei sogar davon: der erste war ungültig, weil Kindsname und
Kindsmutter fehlten einschließlich Stempel, Datum und Unterschrift der
Behörde Nowrangapur.
Es ist eine
Beglaubigung von 1938 (26 Jahre später
durch andere Personen in Indien besorgt, z.B. Missionsleiter oder
Reimer H. Speck) mit folgendem Wortlaut :
Zeugen H. Toft u.
Piening
waren
anwesend. (Jungmissionare) Hochzeit in Jeypore 26. April 1912.
<S. Speck: person
solemnising the marriage> S(iem) Speck vollzog die Hochzeit.
<married in the Jeypore
Mission Church> Stempel interessant:
1. < Deutsches Konsulat in
Madras > mit Reichs-Adler.
2. <Registrar-Central
Births, Deaths and Marriages * 21. Sept. 1938 * Madras >
<Gesehen im Konsulat
des Deutschen Reiches zu Madras zur Beglaubigung vorstehender
Unterschrift des Herrn N. Krishnamurt, for Registrar Central of
Births, Deaths and Marriages > (e.s.)
|
|
|
Die Bandi Station ist ein
historisches Bild. Wenn das nach Bildauskunft in den Nilgiris ist,
dann ist es nordwestlich von Kodi. Wahrscheinlich ist es Kotagiri
Ghat Road. Kodi liegt in den Palni Bergen. Kodi Tope hatte nicht
solchen Komplex an Gebäuden an der Tope Bandi Station.
Diese Nilgiri Bandi Station
kann sich an den Aufstiegen zu den Hillstations Kotagiri,
Ootakumund, etc. befunden haben. Hinrich Speck hat
vielleicht mit Missionarsurlaubern in der Heißen Zeit auch mal
Kotagiri besucht. Kotagiri war anfänglich bis zum 2. Weltkrieg
Ferien Hillstation für die Breklumer Missionare.
In dem Foto ist oben im
Hintergrund eine gemauerte Straße langsam aufsteigend zu sehen.
So kann man z.B. in google Earth an den Foothills nach Kotagiri
am Beginn der Ghat Road suchen nach diesen Gebäuden dieser Bandi
Station. Ab 1912 begann der Bau der Ghat Road nach Kodaikanal
hinauf z.B. und wahrscheinlich auch der Bau der Straßen
zu den anderen Hillstations der Nilgiris (bei erste Einführung
des Autos in Indien). Die Kodaikanal Ghat Road hat am Fuß keine
solche Bandi Station gehabt, und es sind heute keine solche
Gebäude dort vorhanden.
(e.s.)
".. wir kriegen unsern Bandi
noch hinauf und dann auch wieder herunter! Die Missionarsfrauen
sind mit Luise Tiemann schon rechts im Bild beim Besichtigen und
Besteigen ihres Bandis zusehen .. :-) "
" .. Da sind wir bei HS "Bandi Khana" Fuhrmannshof Postkutschen Wechsel Station.." (e.s.) "Hinrich und
die Missionare waren eine lustige reise-begeisterte
Gesellschaft. Ich glaube schon, dass der junge Missionar als
Anhang zu den Missionarsfamilien nach Kotagirir auch kam zu
einer Erholungspause. Und als Baumeister hat er sich
bestimmt für die Pohl Baustelle der Christiansberg Cottage bzw.
ist er vielleicht gar noch offiziell in des Begleitung dort
gewesen." (e.s.) |
|
1907 Marie Reimers Landung in Indien/Waltair.
1911 Luise Tiemann. "Marie" in Plüsch und Blumenhut wird gerade von
zwei Indern aus dem Wasser an Land getragen und "Siem" steht an Land und ist
bereit einzugreifen, falls die Dame ins salzige Nass stürzen sollte. Ein
brauner Bengale hält ihm einen blauen Sonnenschirm. |
| 1907 |
"Der
Sprachlehrer ist ein Hindu Brahmane. Die hatten damals die
Wissenschaft. Der Sprachlehrer wurde am Anfang vom Raja den
Missionaren vermittelt."
(e.s.)
|
Geschichte eines Missionarskindes
(e.s.)