Reimer Hinrich Speck * 1915 Waltair (Indien) gef. 16.2.1945 (Niedersgegen)
(in Arbeit)
| Reimer Speck *1915 in Waltair/Indien (Eltern H.S. und L.S.). | ||
(Pastorat in Lyck ?)
(Kirche in Lyck ?) |
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| 1. Vom Ladogasee
im Norden zogen wir durch Eis und Schnee, zu Starija Russas Mauern am verfluchten Ilmensee. 2. Partisanen rings umlauern, nachts klingt krächzend ihr Hurrä, in Starija Russas Mauern, am verfluchten Ilmensee. 3. 48 Grad im Schatten setzt sogar der Stuhlgang matt, wenn wir das in Frankreich hatten, fand der Krieg im Sande statt. |
4. Schöne Frauen,
rote Rosen, Nachtlokale sind uns fremd, aber Läuse und Franzosen, und die Wanzen jeder kennt. 5. Nachts die Sowjets-Kaffern ballern, unentwegt knallt die Artillerie, unsere Feldpost ist verschollen, Heimaturlaub gibt es nie. 6. Mag der Krieg noch 10 Jahre dauern, wir halten durch bei Eis und Schnee, um Starija Russas Mauern, am verfluchten Ilmensee. |
| 7. Sollte der Krieg noch
länger dauern, meine Kinder ich schon seh, vor Starija Russas Mauern, am verfluchten Ilmensee. |
| Reimer Speck, *1915 in Waltair/Indien, Sohn von JHS/LS, fällt am 16. Februar 1945 bei Durchbrechung des Westwalls/Siegfriedline durch die Amerikaner beim "Bunker 111" (nach Käthe Speck. kann nicht stimmen- wahrscheinlich falsch erinnert; Bunker 611 liegt jedoch ganz in der Nähe). Bild 1946; seine Frau Kathi Speck, Nindorf/Hohenwestedt, findet sein Grab nach zeitraubenden Nachforschungen "vor Ort" (Lazarett Hofgut Petry in Körperich, begraben Friedhof Niedersgegen). Später 1959 umgebettet auf ("Reagan+Kohl") Kriegsgräberstätte Bitburg-Kolmeshöhe. Grab Nr. 1375A Oberleutnat "Reiner (Reimer!) Speck". E.H.A. war dort auf Motorradtour ca. 1995; Reimer's Name im Buch am Eingangstor Friedhof war fälschlich Reiner geschrieben; berichtigt damals mit Kugelschreiber. RS hatte durch seine Geburt in British India automatisch die englische Staatsangehörigkeit, was Mutter LS anlässlich einer übermütigen Unterhaltung mit "sei mal etwas vorsichtig" kommentierte (evtl. Probleme/Landesverrat (?) bei Entdeckung dieses "Sachverhalts"). Sein Fotoalbum, Kriegstagebücher, Münzensammlung der Länder in denen er im Kriege war, besteht noch als Nachlass. Kleines Bild: Reservelazarett Hofgut Petry (nach dem Krieg wiederaufgebaut und heute Hotell), wo er, noch lebend, eingeliefert wurde. |
US-Report um die Kämpfe um die Bunker bei Niedersgegen/Westwall, wo R.S. am
16.2.1945 fiel. (HQ
80th Infantry Division US Army)
Bunker 611 am Westwall und Reservelazarett in Niedersgegen/Körperich/Eifel - R.
Speck.
(Reservelazarett 1945)
Hofgut Petry "Schloss Niedersgegen" heute.
"54675 Körperich - Niedersgegen, Schlossstr.6 (Südeifel, Rheinland-Pfalz)
erb.1823, Privatbesitz" (Quelle:
bornheim-sechtem.net)
1948 Käthe S.
Kapelle Niedersgegen

Bitburg-Holmeshöhe.
Grab Nr. 1375A, eine der beschrifteten Steinplatten zwischen den 3
Kreuzen und dem Turm.
5.5.1985, Helmut Kohl and Ronald Reagan at the Military Cemetery in
Bitburg (http://germanhistorydocs)
"On September 22, 1984,
Helmut Kohl and
François Mitterand
had joined hands in a
symbolic moment at Verdun.
As an equivalent to this historic gesture, Helmut Kohl invited U.S. President
Ronald Reagan
to make a joint visit to the Bitburg Military Cemetery in West Germany. Forty
years after the end of the war, this visit was supposed to be a gesture of
reconciliation. Approximately 50 members of the Waffen-SS, however, were among
the 2,000 soldiers buried in Bitburg, and this fact sparked vehement protests,
both in Germany and abroad. This picture shows (from left to right) President
Ronald Reagan, General Matthew B. Ridgway (Commander of the 82nd Paratrooper
Division during WW II), General Johannes Steinhoff (Luftwaffe pilot during WW
II) and Chancellor Helmut Kohl during a wreath-laying ceremony on May 5, 1985.
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(e.a.)